So wird Ihr Facebook-Auftritt zum Erfolg – in nur 10 Schritten

Soziale Netzwerke sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Auch Facebook zählt dazu und ist für viele Firmen inzwischen ein wichtiges Kommunikations- und Marketingwerkzeug geworden. Wir verraten, welche Faktoren ein Unternehmensprofil erfolgreich machen.

Facebook-Unternehmensseiten sind ein Sprachrohr zu Kunden und potenziellen Interessenten. Auch Makler sollten diesen Kommunikationskanal bewusst nutzen, um die eigene Reichweite zu erhöhen und bestehende Kundenbindungen zu stärken.

Doch wie wird Ihr Facebook-Profil erfolgreich? Wir geben Ihnen wertvolle Tipps an die Hand.

Darauf kommt es bei Ihrer Facebook-Präsenz an:

1. Zielsetzung und Zielgruppen

Zunächst sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welches Ziel Sie mit Ihrem Account verfolgen und welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten. Diese Gedankengänge sind prägend für Ihr gesamtes Profil. Sie sollten Sie unbedingt in Punkt 4 und 5 berücksichtigen.

Hilfreiche Infos zu Ihren potenziellen Zielgruppen erhalten Sie in den Facebook-Zielgruppenstatistiken.

2. Ihre Unternehmensseite

sollte effektiv sein, sonst ist alle Mühe vergebens. Deshalb ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Diese beginnen mit einem geeigneten Seitennamen, der Sie als Makler bestmöglich widerspiegeln sollte. In diesem Zusammenhang legen Sie auch eine „Vanity-URL“ fest. Es handelt sich dabei um eine verkürzte URL, die Sie ganz einfach in Ihrer E-Mail-Signatur oder sonstigen Kommunikationswegen für Ihre Kunden angeben können.

Im Infobereich sollten Sie alle wichtigen Kontaktdaten Ihrerseits angeben, damit potenzielle Kunden mit Ihnen in Kontakt treten können. Am besten, Sie fügen einen Call-to-Action-Button ein, damit Ihre Kunden direkt mit Ihnen in Kontakt treten können. Wie Sie das anstellen, können Sie in der ausführlichen Facebook-Anleitung nachlesen.

3. Erstellen Sie ein ansprechendes Profil- und Titelbild

Die Bilder für Ihr Facebook-Profil sollten seriös sein und schnell zu erfassen – das heißt allerdings nicht, dass sie bei den Usern Langeweile hervorrufen sollen. Seien Sie ruhig kreativ und schauen Sie, dass beide Bilder in irgendeiner Weise eine optische Einheit bilden. Immerhin sind sie Ihr „Aushängeschild“. Achten Sie darauf, dass die Bilder sowohl auf dem PC als auch auf dem Smartphone gut aussehen und nicht abgeschnitten werden.

4. „Content ist King“

… wie es so schön heißt. Will heißen, der Inhalt ist Ihr Schlüssel zum Erfolg. Ihre geposteten Inhalte müssen relevant, unterhaltsam und informativ sein. Ganz schön viel auf einmal, aber sehr wirkungsvoll, wenn alles richtig umgesetzt ist. Denken Sie serviceorientiert: Wo könnte ein Bedarf bei Ihren Kunden/Facebook-Fans liegen? Was sind in diesem Zusammenhang zum Beispiel die am häufigsten gesuchten Begriffe im Netz? Welche Produktneuheiten gibt es? Wo könnten Sicherheitslücken liegen? Geben Sie Tipps und Tricks. Präsentieren Sie sich als Experte, der weiß, wo es langgeht. Haben Sie darüber hinaus das große Ganze im Blick. Nutzen Sie beispielsweise politische oder rechtliche Anknüpfpunkte, um Themen in einen Kontext einzuordnen und sie interessanter zu machen. So schaffen Sie gleichzeitig Relevanz und einen Mehrwert für Ihre Kunden. Auch Persönliches aus dem Leben eines Maklers kommt gut an – geben Sie doch mal einen Blick „hinter die Kulissen“ Ihrer Arbeit. Achten Sie immer darauf, dass Ihre Beiträge kurzweilig sind. Das Verhältnis von Produktwerbung und rein informativen Beiträgen sollte übrigens etwa bei 20 zu 80 liegen. Für den Unterhaltungswert sorgen Bilder, Grafiken und Videos, die Sie auf jeden Fall bei Ihren Posts mit einbauen sollten. Eine hochwertige Qualität ist Voraussetzung.

5. Machen Sie sich ein Kommunikationskonzept

Erstellen Sie einen Redaktionsplan, in dem Sie sich auf Inhalte und Themengebiete festlegen. So können Sie einen inhaltlichen roten Faden durch Ihre Posts ziehen. Überlegen Sie sich, wie häufig Sie Beiträge posten wollen. Statistiken zufolge wirken sich zu häufige Posts zum Beispiel negativ auf die Fanentwicklung aus. Wählen Sie zudem den richtigen Zeitpunkt für Ihre Posts aus: Wann sind Ihre Fans am aktivsten?

6. Ohne Fans geht es nicht

In diesem Fall sind das Ihre Facebook-Kontakte, also Ihre Kunden oder potenziell Interessierte. Bauen Sie Ihre Fan-Community auf. Schalten Sie dafür zielgruppenspezifische Werbeanzeigen auf Facebook, sogenannte „Ads“, um sich zu präsentieren und Aufmerksamkeit zu erzeugen (siehe Punkt 7). Oder verbreiten Sie gute Inhalte, die sich viral verbreiten können. Binden Sie Ihre Facebook-Präsenz zudem in Ihre sonstige Online- und Offline-Marketing-Aktivitäten ein (Newsletter, E-Mail-Signatur, siehe Punkt 2).

Auch sehr wirksam und aktuell sehr beliebt sind Facebook-Gruppen. Erstellen Sie eine eigene! Hier können sich Ihre Kunden mit Gleichgesinnten austauschen. Für Sie bedeutet das eine gute Möglichkeit, um Kundendaten zu sammeln.

7. Interaktion ist alles!

Binden Sie Ihre Fans aktiv in Ihre Posts mit ein. Formulieren Sie einen Handlungsaufruf und integrieren Sie sogenannte CTAs, „Call to Actions“ (z.B. Hier klicken, jetzt downloaden, etc.). Animieren Sie Ihre Fans zu Kommentaren, Likes und Shares. Auch Umfragen und Abstimmungen erhöhen die Aktivität Ihrer Kunden/Fans. Allem voran sollten Sie sich überlegen, wie Sie Ihre Zielgruppe ansprechen wollen. Entscheiden Sie sich einheitlich für „Sie“ oder „Du“. Seien Sie darüber hinaus auch selbst interaktiv. Suchen Sie regelmäßig nach relevanten Posts und kommentieren und liken und sharen Sie diese.

8. Zeigen Sie Präsenz und Kompetenz

Reagieren Sie schnell auf Anfragen, Kritik oder Kommentare. Wichtig dabei: Seien Sie transparent und ehrlich. Das bringt Ihnen gute Bewertungen ein und zeigt, dass Sie für Ihre Fans da sind.

9. Erstellen Sie regelmäßig Werbeanzeigen (Facebook Ads)

Legen Sie dafür zuerst Ihr anvisiertes Ziel fest. Wollen Sie z.B. ein neues Produkt bewerben? Oder wollen Sie Ihre Reichweite erhöhen? Der Werbeanzeigenmanager auf Facebook nimmt Sie bei der Erstellung Ihrer Werbeanzeigen an die Hand und führt Sie durch die unterschiedlichen Formate, Zeitplan & Budget, etc. Ganz wichtig bei der Erstellung der Anzeigen ist das „Targeting“. Bedeutetet: Denken Sie zielgruppenspezifisch. Frauen werden beispielsweise von anderen Claims angesprochen als Männer. Eine jüngere Zielgruppe interessiert sich für andere Produkte als eine ältere. Schalten Sie nicht EINE Anzeige, die ALLE Ihre Zielgruppen ansprechen soll. Differenzieren Sie und entwickeln Sie unterschiedliche Motive. So lassen Sie sich zudem einen Optimierungsspielraum für Anzeigen, die vielleicht nicht so gut laufen. Finden Sie bei Ihrer Ausrichtung ein Mittelmaß zwischen hoher und geringer Reichweite – auch diesen Aspekt können Sie im Werbeanzeigenmanager nachvollziehen. Kleiner Tipp: Es lohnt sich auch, Ihre eigenen Posts in Werbeanzeigen an Ihre Fans auszuspielen. Das hat folgenden Hintergrund: So lesen auch Fans Ihren Post, die diesen aufgrund geringer Aktivität nicht mehr in ihrem News-Feed angezeigt bekommen würden. Durch die Werbung bewegen Sie die Fans zur Interaktion und sorgen dafür, dass Sie die Posts Ihrer Seite wieder in mehr News-Feeds angezeigt werden.

10. Setzen Sie sich klare Kennzahlen,

… an denen Sie Ihren Erfolg messen können. Wichtig dabei sind Schwerpunkte. Machen Sie es sich beispielsweise nicht zum Ziel, sowohl viele Seitenaufrufe zu erhalten als auch eine hohe Reichweite zu erzeugen und möglichst viele Likes zu bekommen. Tanzen Sie sprichwörtlich nicht auf mehreren Hochzeiten. Entscheiden Sie sich zunächst für ein Ziel und verfolgen Sie dieses mit entsprechenden Maßnahmen. In den nächsten Schritten können Sie weitere Ziele hinzunehmen.

Über Facebook Insights können Sie beispielsweise Ihre Reichweite sowie Likes, Klicks und Kommentare analysieren. So können Sie zudem feststellen, welche Beitragsarten am besten funktionieren und ob ihr Content-Mix erfolgreich ist.

Nehmen Sie Kontakt zum Content-Experten auf!

Welche Schritte Sie beim Erstellen Ihres Unternehmensprofils durchlaufen müssen, verrät Ihnen folgender Artikel auf procontra-online.

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