Versicherer in 24 Stunden


Zum Start des neuen Think & Work Tanks „InsurTech Werft Hamburg“ wurde ein digitaler Versicherer in nur 24 Stunden aufgesetzt. Die Presse zeigt sich beeindruckt.


Wenn ausgewiesene Experten zusammenkommen und über Fachgrenzen hinweg frei denken und schaffen können – dann entsteht manchmal Erstaunliches. So auch in der neuen „InsurTech Werft Hamburg“. Gleich nach dem Start im März wurde in einem Test-Workshop in der Rekordzeit von 24 Stunden das InsurTech „Fury“ entwickelt: ein kundenseitig voll einsatzfähiger digitaler Versicherer. In dem bahnbrechende Projekt ging es um ein tragfähiges Grundlagenmodell, mit dessen Hilfe zukünftig beispielsweise Use Cases durchgeführt werden können.

Digitale Ad-hoc-Lösungen für die Assekuranz

Die Initiative „InsurTech Werft Hamburg“ geht auf eine Idee von Alsterspree zurück und wurde gemeinsam mit HanseMerkur und der Hamburg School of Business Administration (HSBA) umgesetzt. Derzeit sind bereits zwölf Versicherer an der Innovationsschmiede beteiligt. Fachlich geleitet wird sie von der HSBA, an der Prof. Dr. Florian Elert mit seinen Kollegen schon länger zur Digitalisierung und Geschäftsmodellentwicklung forscht.

In dem Think & Work Tank werden abseits von Konzernstrukturen sogenannte Out-of-the-Box-Lösungen für die Assekuranz entwickelt, im Zusammenspiel von Wissenschaftlern, Gründern, Branchenkennern und externen Experten. „Die Initiative ist auf mehrere Jahre ausgelegt. Ziel ist es, schnell einen Transfer der erarbeiteten Lösungen in die Unternehmen zu schaffen. Daran wollen wir uns messen lassen“, betont der Geschäftsführer der HSBA, Dr. Uve Samuels.

Anders als vergleichbare InsurTech-Hubs in Berlin, München und Köln steht die „InsurTech Werft Hamburg“ nicht nur regionalen, sondern deutschlandweit allen Teilnehmern offen. Die Stärkung des Standorts Hamburg ist aber ein erwünschter Nebeneffekt der Initiative. Diese dürfte in den kommenden Jahren noch öfters von sich reden machen.

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